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Die Angebote stehen so da, wie die Anbieter sie selbst geschrieben haben. Öffentlich sichtbar ist der Vorname, der erste Buchstabe des Nachnamens und die Gemeinde.

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Stefan G.

Ich lese Kurrentschrift, also die alte deutsche Handschrift, in der bis in die 1940er Jahre geschrieben wurde. Wenn Sie zuhause Briefe, Urkunden, Zeugnisse oder ein Hofbuch haben, das niemand mehr entziffern kann, übertrage ich es in heutige Schrift und erkläre, was drinsteht. Dazu suche ich in den Kirchenbüchern des Bezirks, den Matriken: Taufbuch, Trauungsbuch, Sterbebuch. Daraus wird eine Ahnentafel, in der jeder Eintrag mit Pfarre, Jahr und Seite belegt ist, damit später jemand nachschauen kann, woher eine Angabe kommt. So läuft es ab: Sie erzählen mir, was Sie schon wissen, und nennen mir die Orte und Namen, die in der Familie umgehen. Ich schaue nach, was sich finden lässt, und sage nach der ersten Runde ehrlich, ob es weitergeht. Manche Linien brechen einfach ab, weil ein Buch verbrannt oder eine Familie zugewandert ist. Was ich nicht mache: keine DNA-Auswertungen, keine amtlichen Urkunden und Beglaubigungen, keine Erbenermittlung. Wenn es rechtlich um etwas geht, brauchen Sie einen Notar, nicht mich. Ein Blick auf ein Foto Ihres Schriftstücks und die Auskunft, ob sich etwas machen lässt, kostet nichts.

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