Sie können etwas. Tragen Sie es ein.
Was jemand in dreißig Berufsjahren gelernt hat, verschwindet nicht, wenn er in Pension geht oder abends nach Hause kommt. Auf dieser Seite schreiben Sie selbst hinein, welche Arbeit Sie übernehmen, wo und wann. Wer das braucht, fragt Sie direkt. Sie entscheiden bei jeder Anfrage neu.
Für wen das gedacht ist
Zuerst für Pensionistinnen und Pensionisten, die sich etwas dazuverdienen und dabei selbst einteilen wollen, wie viel. Genauso aber für alle anderen mit Erfahrung und Zeit: wer in Karenz ist, Teilzeit arbeitet, saisonal frei hat oder am Wochenende gern etwas anpackt. Was zählt, ist dass Sie die Arbeit können und die Sache mit der Anmeldung oder Abrechnung sauber halten.
Was Sie davon haben
- Ein Zuverdienst, den Sie selbst einteilen. Keine Dienstpläne, keine Zusagen auf Monate.
- Anfragen aus der Umgebung, nicht aus ganz Österreich.
- Keine Vermittlungsgebühr und keine Provision. Was vereinbart wird, bleibt bei Ihnen.
- Sie können Ihr Angebot jederzeit still legen, etwa im Urlaub oder wenn es zu viel wird.
Was von Ihnen erwartet wird
- Sie schreiben ehrlich hinein, was Sie können. Niemand muss alles können.
- Sie klären mit dem Auftraggeber, auf welchem Weg abgerechnet wird, bevor die Arbeit beginnt. Schwarzarbeit geht auf Ihr Risiko, nicht auf das des Auftraggebers.
- Wenn Sie noch in einem Dienstverhältnis stehen, klären Sie vorher mit Ihrem Dienstgeber, ob die Nebentätigkeit in Ordnung ist. Wer Arbeitslosengeld bezieht, fragt vorher beim AMS: Dort ist ein Zuverdienst seit 2026 nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.
- Sie melden sich zurück, auch wenn Sie eine Anfrage ablehnen. Ein Satz genügt.
- Keine Pflege am Menschen, keine Medikamente, keine Arbeiten an Gas, Strom und Dach, keine Kinderbetreuung über Nacht. Das ist keine Schikane, sondern der Bereich, in dem es ohne Befugnis wirklich gefährlich wird.
Was öffentlich sichtbar wird
Ihr Vorname, der erste Buchstabe Ihres Nachnamens, Ihre Gemeinde und Ihr Angebot. Telefonnummer nur, wenn Sie das ausdrücklich ankreuzen. Ihre E-Mail-Adresse sieht niemand außer der Verwaltung dieser Seite.
Und das ist über Suchmaschinen zu finden. Das ist der Sinn der Sache: Wer im Bezirk nach jemandem sucht, der Hecken schneidet, soll Sie finden. Es heißt aber auch, dass Ihr Angebot in einer Trefferliste erscheinen kann. Wenn Ihnen das zu weit geht, tragen Sie keine Telefonnummer ein - über das Formular erreicht man Sie trotzdem.
Was darf ich dazuverdienen?
Pension nach dem Regelalter: unbegrenzt, die Pension bleibt gleich.
Pension vor dem Regelalter (Korridorpension, Langzeitversicherte, Schwerarbeit): nur bis zur Geringfügigkeitsgrenze von 551,10 Euro im Monat.
Neben einem Dienstverhältnis: erlaubt, solange Sie Ihrem Dienstgeber keine Konkurrenz machen. Über der Geringfügigkeitsgrenze wird die Nebentätigkeit voll versichert.
Bei Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe: seit 1. Jänner 2026 nur noch für bestimmte Gruppen. Vorher beim AMS fragen.
Wie lange dauert das Eintragen?
Etwa zehn Minuten. Das Formular fragt vier Dinge: wer Sie sind, was Sie anbieten, wann und für wie viel, und wie man Sie erreicht. Nichts davon muss perfekt sein, Sie können alles später ändern.
Sie haben keine E-Mail-Adresse? Dann kann jemand aus der Familie das Konto mit seiner Adresse anlegen - Anfragen liegen ohnehin hier auf der Seite bereit.